Sonntag, 6. August 2017

In Flammen (Lyrik)

Mein Leben brennt nieder
Nimmt das was ich liebe mit sich
Ich singe in der Starre die Trauerlieder
Für immer begleiten sie mich

Die Vergangenheit umarmt mich
Beraubt mich meiner Kraft
Die Agonie steuert mein Ich
Der psychische Schmerz wird zu meiner Nacht

Ich blicke in die Dunkelheit
Von ihrer Stimme umworben
Sie weiss ich bin bereit
Denn ich bin bereits gestorben

Da erscheinst du in meinem Klagen
Versprichst mir meine Wunden zu heilen
Mich in eine heilere Welt zu tragen
Hand in Hand mit mir zu verweilen

Ich schmecke den schönsten Moment
Während das Flüstern des Todes mitschwingt
Du scheinst die Einzige die mich kennt
Solange die Verschmelzung mit dir gelingt

Die Welt um mich herum zerfällt
Doch mit dir muss ich das nicht sehen
Alles durch dich ist erhellt
Ich kann mit dir über das Wasser gehen

Doch auch du entziehst dich mir
Ausser ich unterstütze dich
Du weisst, ich gehöre nur noch dir
Dafür opfere ich mich

Du übergiesst mich mit Benzin
Führst das Streichholz an meine Haut
Doch du bist mein einziges Morphin
Jenes das an meine Zukunft glaubt

Deine Anwesenheit brennt sich in mein Gesicht
Mein Requiem ist dein Lied
Ich bin es, was an dir zerbricht
Du bist die Lüge, ich dein Antrieb

Ich flehe um den letzten schönen Moment
Will dich nochmals wie früher erleben
Aber du bist nur noch ein Fragment
Das es nicht mehr lohnt anzustreben

Ich hatte dich gefeiert
Dir mein Vertrauen entgegen gebracht
Ich hatte mich in einen blinden Rausch gesteigert
Dich zu meinem Navigator gemacht

Der Kampf hat erst begonnen
Gegen dich, bis zum Ende meiner Tage
Ich habe viel verloren, aber auch neues gewonnen
Weil ich neue Liebe in mir trage

Ich musste erst erkennen
Wie ich nach mir selbst trete
Ich sah mein Leben nur brennen
Weil ich das Feuer legte

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Altberg - Dänikon

Altberg - Dänikon (ZH) Ein Beitrag geteilt von Alveric (@cirevla) am 23. Aug 2017 um 0:45 Uhr